Brüssel, 17.05.2010: Die digitale Wirtschaft gewinnt in Europa zunehmend an Stärke, breitet sich über alle Wirtschaftszweige aus und durchdringt sämtliche Lebensbereiche – so ein heute von der Europäischen Kommission vorgelegter Bericht über die digitale Wettbewerbsfähigkeit Europas. Die Hälfte des Produktivitätsanstiegs der letzten 15 Jahre geht auf die Informations- und Kommunikations-technologien (IKT) zurück. Sechs von zehn Europäern benutzen regelmäßig das Internet.
Damit Europa die möglichen Vorteile der digitalen Wirtschaft allerdings voll ausschöpfen kann, müssen verstärkte Anstrengungen unternommen werden. So ist es notwendig, schnellere Breitbanddienste zur Verfügung zu stellen, das Vertrauen der Menschen in das Internet zu stärken, den Wissensstand der Bürger zu erhöhen und die IKT-Innovation noch intensiver zu fördern. Die Kommission wird in diesen Bereichen spezifische Maßnahmen vorschlagen, und zwar im Rahmen ihrer digitalen Agenda für Europa, einer der Leitinitiativen der in Kürze anlaufenden Strategie "Europa 2020".
Der vollständige Bericht mit Datenblättern zu den einzelnen Ländern sowie zugehörige Studien und Berichte hier
zurück
Grußwort Jörg Bode, Nds. Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

