Land macht weiter Tempo beim Breitbandausbau

Unter dem Vorsitz der Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Behrens hat der Verwaltungsrat der NBank in der Sitzung vom 08.09.2015 der Einführung des Produktes "Kommunaler Breitbandkredit Niedersachsen" zugestimmt. Mit dem neuen Instrument werden Kommunen zinsgünstige Kredite zur Förderung von Investitionen in kreiseigene Breitbandnetze bereitgestellt. Dabei handelt es sich um eine Fördermaßnahme im Bereich Infrastruktur. Die NBank war im Rahmen der Breitbandstrategie des Landes vom Wirtschaftsministerium aufgefordert worden, für Kommunen ein entsprechendes Finanzierungsangebot bereitzustellen.
Staatsekretärin Daniela Behrens sagte: "Mit diesem neuen Produkt geben wir den Kommunen in Niedersachsen ein weiteres wichtiges Instrument an die Hand, um die Breitbandversorgung in den Kommunen voranzutreiben. Der Breitbandausbau ist ein zentrales Infrastrukturprojekt dieser Landesregierung. Der flächendeckende Ausbau des schnellen Internets hat für uns höchste Priorität. Keiner darf bei uns im Land vom schnellen Internet abgehängt bleiben."

Den "Kommunalen Breitbandkredit Niedersachsen" können Kommunen in Niedersachsen in Anspruch nehmen, die einen Bedarf zur langfristigen Finanzierung von Investitionen in eigene kommunale Breitbandinfrastruktur aufweisen. Die Finanzierung ist langfristig und besonders zinsgünstig angelegt. Das Kreditvolumen beläuft sich auf bis zu 50 Prozent des Investitionsvolumens. Die Kreditlaufzeit beträgt bis zu 25 Jahre, davon sind bis zu sieben Jahre tilgungsfrei. Eine zusätzliche Besicherung ist nicht erforderlich. Die formalen Voraussetzungen für Kommunalkredite müssen erfüllt sein. "Wir unterstützen damit Kommunen, die sich zukunftsfähig in Sachen Breitband aufstellen und eigene Netze in den unterversorgten Gebieten aufbauen wollen. So erreicht man Unabhängigkeit und kann seinen Bürgern endlich schnelles Internet organisieren", so Behrens.

Das Land stellt für den Ausbau des schnellen Internets allein 120 Millionen Euro Fördermittel bereit.

Pressemitteilung des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr


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