Tagung: Wie das "Internet der Dinge" die Rechtswissenschaften herausfordert

Joggen nur noch mit GPS-Unterstützung, Bezahlen am besten gleich mit dem Smartphone: Apps bestimmen den Alltag immer deutlicher. Doch welche Folgen hat das für den Schutz der persönlichen Daten? Unter dem Motto: "Internet der Dinge – Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft" lädt die in Oldenburg ansässige Deutsche Stiftung für Recht und Informatik (DSRI) von 9. bis 12. September zu ihrer 16. Herbstakademie an die Universität Göttingen ein. Organisator ist Prof. Dr. Jürgen Taeger, DSRI-Vorsitzender und Informationsrechtler an der Universität Oldenburg.

Im Mittelpunkt der Tagung für AnwältInnen, ReferendarInnen, wissenschaftliche MitarbeiterInnen und DoktorandInnen stehen verschiedene Aspekte des IT-Rechts. Ein Großteil der Vorträge widmet sich dem Datenschutzrecht. Die Entwicklung zum "Internet der Dinge" – also der Trend weg vom heimischen PC hin zu intelligenten Gegenständen, die direkt in den Alltag integriert werden – wirft datenschutzrechtliche Fragen auf: Wie kann die Privatsphäre des Einzelnen geschützt werden, wenn beispielsweise die Armbanduhr ständig den Puls misst und die Daten gleich in die Cloud hoch lädt? Neben Fragen wie dieser stehen Dauerbrenner wie Softwareverträge und Domainrechte auf der Tagesordnung. Weitere Aspekte sind unter anderem das Immaterialgüterrecht, das das Recht des geistigen Eigentums regelt, das Telekommunikationsrecht und das IT-Steuerrecht.

Interessierte können sich bei der DSRI per E-Mail oder telefonisch anmelden: herbstakademie@dsri.de, Telefon (0441) 798-4093.
Weitere Informationen unter www.dsri.de

Pressemitteilung der Universität Oldenburg


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