Oldenburger IT-Niveau an niedersächsischen Universitäten bislang einzigartig

Permanente Verfügbarkeit und kaum Ausfälle – das wünschen sich Nutzer von IT-Diensten. Das neue Rechenzentrum der Universität Oldenburg hat eine solche solide, "hochverfügbare" Informationstechnik vom TÜV Saarland offiziell bescheinigt bekommen. "Das bedeutet eine permanente Verfügbarkeit und nur geringe Ausfallrisiken", sagt der Leiter der IT-Dienste, Burkard Meyendriesch. "Wir sind die erste niedersächsische Universität mit diesem TÜV-Zertifikat."

Ihr neues Rechenzentrum – oder "Datacenter" – auf dem Campus Haarentor hat die Universität erst Mitte November offiziell in Betrieb genommen. Auf 280 Quadratmetern sind vier Serverräume untergebracht, Reservekapazität inklusive, die den Bedarf an Rechenleistung bis zum Jahr 2040 decken sollen. Das Datacenter beinhaltet unter anderem ein Speichersystem mit 500 Terabyte Kapazität, einen Hochleistungsrechner mit 10,5 Terabyte Hauptspeicher und mehr als 4.000 Prozessoren sowie mehrere hundert Server. Für die technische Infrastruktur sind drei Mitarbeiter der IT-Dienste zuständig, insgesamt sorgen fast 40 weitere MitarbeiterInnen für die angebotenen IT-Services.

Für das nun erhaltene Zertifikat, das auf einer Europäischen Norm basiert, muss ein Rechenzentrum bestimmte Anforderungen etwa hinsichtlich der baulichen Gestaltung, Brand- oder Einbruchschutz erfüllen. Alle Systeme müssen "redundant" sein, so dass in jedem Gebiet – etwa Stromversorgung, Klimatisierung oder Netzanbindung – eine Komponente wegen einer Störung oder Wartung ausfallen könnte, ohne dass die IT-Dienstleistungen leiden. "Neben der guten Qualität der IT-Dienstleistungen gewährleistet das neue Datacenter mit seinem Betriebskonzept auch die Informationssicherheit", sagt Meyendriesch.

Die IT-Dienste der Universität Oldenburg versorgen seit Sommer auch die Landesmuseen Oldenburg mit zentralen informations- und kommunikationstechnischen Dienstleistungen. Weitere Informationen unger www.uni-oldenburg.de/itdienste


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